Polyacryl (PAN)

Polyacryl (PAN) - Was ist das?

 

Seit dem Jahr 1954 wird diese, in 1942 entwickelte, Kunststoffaser in Deutschland produziert. Die gekräuselte Spinnfaser wird entweder im Trockenspinnverfahren (=Warmluft wird in einen Spinnschacht geleitet) oder im Nassspinnverfahren (= Masse wird durch ein Fällbad gepresst) hergestellt. Anschließend wird sie in Form gebracht und häufig, aufgrund ähnlicher Stoffspezifität, mit Baumwolle gemischt.

 

Für die Herstellung von Feuerschutzkleidung, Plüschtieren etc. wird das Material in eine Modacryl-Faser (MAC) modifiziert.

 

 

Stoffeigenschaften von Polyacryl

 

Polyacryl ähnelt, wie bereits erwähnt, Wolle in seinen Eigenschaften. Es gilt als wärmend, schnell trocknend und lichtbeständig. Textilien aus Polyacryl halten ihre Form sehr zuverlässig und sind gut färbbar. Sie knittern wenig und sind auch abgesehen davon eher als pflegeleicht einzustufen. Die Mischung von Polyacryl mit Baumwolle beugt dem ungeliebten Effekt des Verfilzens der Wolle vor.

 

Besondere Anwendung von Polyacryl findet man in der Bekleidungsherstellung. Daraus gefertigt werden u.a. Kniestrümpfe, Socken, Trainingsanzüge, Sportbekleidung und Westen. Feuchtigkeit wird gut abgegeben und angenehm zirkuliert.

 

 

Polyacryl richtig reinigen

 

Textilien aus Polyacryl oder einen Mischgewebe aus demselben sind hitzeempfindlich und sollten deshalb maximal bei 40 Grad gewaschen werden. Sie dürfen nur bei der niedrigsten Stufe gebügelt werden und können nicht gebleicht werden.

 

 

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